Wie kann ich den Adwords Qualitätsfaktor erhöhen?

    von Daniel Zaino am 20. April 2018

    Wer mit Google AdWords arbeitet, kennt ihn – den Qualitätsfaktor. Er entscheidet mit, ob und an welcher Position Ihre Textanzeigen ausgespielt werden und bestimmt unter anderem die Kosten, die Sie pro Klick bezahlen (CPC). Aber wie können Sie einen schlechten Qualitätsfaktor von Keywords verbessern?

    AdWords_Qualitaetsfaktor.jpgGenerell wird Google immer diejenige Anzeigen begünstigen, welche voraussichtlich den höchsten Gewinn erzielt. Dazu berechnet Google für jedes Keyword die Chance, einen Klick zu generieren. Diese Chance spiegelt sich im Qualitätsfaktor wider, der zusammen mit den von Ihnen festgelegten maximalen Kosten pro Klick (max. CPC) über die Position Ihrer Anzeige mitentscheidet. In Form der folgenden Anleitung geben wir Ihnen einige Inputs, wie Sie den Qualitätsfaktor für die Keywords Ihrer Google AdWords Anzeigen erhöhen und so langfristig Kosten sparen.

     

    Der Qualitätsfaktor wird aus drei Komponenten berechnet:

    • Voraussichtliche CTR

    • Anzeigenrelevanz

    • Nutzererfahrung mit der Zielseite

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    Schritt 1: Voraussichtliche CTR verbessern

    Die voraussichtliche CTR basiert auf der Annahme von AdWords, dass ein Suchbegriff genau mit Ihren Keywords übereinstimmen wird. Genau passende Keywords sind hier Trumpf: Erfahrungsgemäss weisen genau passende Keywords eine höhere CTR auf, da die Anzeige für die jeweilige Suchanfrage relevanter ist. Erfassen Sie die Klicks und Conversions, die Sie mit anderen Keyword-Optionen erzielen und erstellen Sie genau passende Keywords davon.

     

    Schritt 2: Anzeigenrelevanz erhöhen

    Google misst, wie häufig die Keywords (oder sinnverwandte Begriffe davon), welche die Anzeige ausgelöst haben, im Anzeigentext vorkommen. Fehlen diese Keywords, wird die Anzeigenrelevanz abgewertet. Erhöhen Sie die Keyword-Dichte Ihrer Anzeigen. Verwenden Sie dazu im Anzeigentitel, Anzeigentext und in der angezeigten URL die Keywords der Anzeigengruppe. Ordnen Sie nur thematisch sehr ähnliche Keywords derselben Anzeigengruppe zu. Sie können im Extremfall auch nur ein einzelnes Keyword in einer Anzeigengruppe haben, um die Anzeigentexte optimal auf dieses abzustimmen.

     

    Schritt 3: Nutzererfahrung mit der Zielseite optimieren

    AdWords erfasst das Nutzererlebnis mit der Zielseite anhand der Faktoren Relevanz, Transparenz, Navigation, Page Speed und Mobile-Tauglichkeit. Wenn Sie ein Administratorenrecht für das CMS der Zielseite besitzen, können Sie folgende Optimierungen vornehmen:

     

    Relevanz: Erhöhen Sie die Keyword-Dichte auf Ihrer Zielseite. Verwenden Sie die Keywords Ihrer Anzeigengruppe in Title-Tag, Metadescription, H1 und mindestes drei Mal im Fliesstext.


    Transparenz: Teilen Sie Informationen zu Ihrem Unternehmen auf der Zielseite. Integrieren Sie Kontaktdaten, um den Absender hervorzuheben. Erläutern Sie den Kunden, welcher Mehrwert für sie entsteht, wenn sie personenbezogene Daten zum Beispiel für den Download eines White Papers oder E-Books angeben sollen.

     

    Navigation: Strukturieren Sie die Zielseite sinnvoll und platzieren Sie wichtige Inhalte jeweils am Anfang, wo sie ohne Scrollen zu sehen sind. Verwenden Sie keine Pop-Ups.

     

    Page-Speed: Verringern Sie die Ladezeiten Ihrer Zielseite, z.B. durch das Optimieren von Bildern für das Web.

     

    Mobile-Tauglichkeit: Optimieren Sie Ihre Zielseite für Mobilgeräte, indem Sie die Navigation einfach und übersichtlich gestalten und Möglichkeiten hervorheben, wie Sie direkt zu erreichen sind (z.B. Click-to-call-Schaltflächen) Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag Google Ranking verbessern: 6 Schritte

     

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    Themen: Google Marketing

    Autor: Daniel Zaino

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